FGH Heute

Der FleischGroßmarkt Hamburg (FGH) ist heute weit mehr als sein traditioneller Name und Standort an der Lagerstraße in der Nähe des Hamburger Fernsehturms vermu­ten lässt. Das Gelände des ehemaligen Schlachthofs Hamburg ist mit dem FleischGroßmarkt seit 24 Jahren Anlaufstelle für Lebensmitteleinzelhandel, Im- und Export, Hotellerie und Gastronomie. An Werktagen werden im „Bauch von Hamburg“ hier nahezu rund um die Uhr Nahrungsmittel und Spezialitäten aller Art produziert und umgeschlagen.

Um den FGH auf die zukünftige Entwicklung vorzubereiten, sind von der Privatisierung bis heute mehr als 130 Millionen Euro von Seiten der Immobilienverwaltung FGH und ansässiger Firmen investiert worden. So wurde zum Beispiel die Handelshalle A nach den neuesten EU-Hygienerichtlinien für Fleischgroßmärkte umgebaut. Folgende Ziele waren bei Planung und Umbau maßgebend:
modernste Arbeitsabläufe
höchstmögliche Hygienestandards
effektive Qualitätssicherung
moderne Energieversorgung
umfassende Umweltschutzmaßnahmen

Damit entstand eines der modernsten Handels- und Bearbeitungszentren für die Fleischwirtschaft in Europa. Weitere Um- und Ausbaumaßnahmen, Modernisierungen und Kapazitätserweiterungen werden ständig in Angriff genommen.
Die globale Marktstrategie sieht vor, den FGH zum größten Frischezentrum für Nahrungsmittel, Lebensmittelspezialitäten und -logistik im europäischen Binnenmarkt auszubauen – gleichermaßen interessant für regionale, nationale, sowie internationale Anbieter, Händler und Käufer.

Über 250 ansässige Betriebe mit mehr als 4.000 Mitarbeitern bieten mehrere tausend verschiedene Produkte und Dienstleistungen an. Dazu gehören neben Händlern und Produzenten von Fleisch- und Wurstwaren sowie Spezialitäten auch Hersteller für Wild- und Geflügelprodukte, Fischimporteure, Feinkost, Imbissangebot, Partyservice, Menüproduktion, Backwaren, Delikatessen; Dienstleistungen in den Bereichen Qualität, Hygiene, Gesundheit, Be- und Verarbeitungsmaschinen sowie Händler für Häute, Felle, Knochen und Innereien. Darüber hinaus haben sich Unternehmen aus den Bereichen Veterinärdienste, Spedition, Banken, Gastronomie und auch branchenfremde Dienstleister, wie zum Beispiel Handwerker, Marktinformationsdienste, Werbung, Fotografie und Informationstechnik angesiedelt.

Erwähnenswert ist, dass durch die effektive und gemeinsame Ausnutzung der räumlichen Gegebenheiten und Ressourcen auf verhältnismäßig engem Raum innerhalb kürzester Zeit ein hohes Umschlagsvolumen erzielt wird. Gerade in Zeiten schmaler Gewinnmargen, kürzester Liefertermine und unterschiedlichster Liefermengen erweist sich dies zunehmend als immenser Vorteil.

Was als schwierige Aufgabe begann, ist heute der bedeutendste Vorzug für ansässige Firmen: So ist auf dem Areal eine Vielzahl von unterschiedlichsten Betrieben zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengewachsen, die bestimmte Einrichtungen und Räume gemeinsam nutzt. Dies betrifft zum Beispiel rationelle Be- und Entladevorrichtungen, Kühlanlagen, tierärztlichen Dienst, Einrichtungen zum Reinigen und Desinfizieren, Packräume, Transportfahrzeuge, Umkleide- und Sozialräume sowie Lagerräume.

In hoher Konzentration findet man auf dem Areal des FleischGroßmarktes Rohware, Halbfertigerzeugnisse, Bearbeitung und Herstellung, Verpackung, Lagerung, Handel und Distribution.

Der Gewerbehof auf dem Traditionsgelände ist ein attraktiver Handelsplatz für Unternehmen unterschiedlichster Couleur und Branchen. Der größte Vorteil des Frischezentrums ist von jeher seine Lage direkt in der Stadtmitte, sowohl für die traditionelle Kundschaft, als auch für auswärtige Kunden durch die hervorragende Verkehrsanbindung (Luft, Wasser, Straße, Schiene). Die vorhandene Infrastruktur ergänzt diese Vorzüge. Innerhalb Europas sind keine vergleichbaren Bedingungen zu finden. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Standort des FGH das Tor zum Binnenmarkt geworden ist.